{"id":824,"date":"2018-04-09T11:10:27","date_gmt":"2018-04-09T09:10:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.landestierschutzverein.at\/murtal\/?page_id=824"},"modified":"2018-04-09T12:10:16","modified_gmt":"2018-04-09T10:10:16","slug":"allergien","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.landestierschutzverein.at\/wp\/murtal\/tipps-und-mehr\/allergien\/","title":{"rendered":"ALLERGIEN"},"content":{"rendered":"<div id=\"pl-824\"  class=\"panel-layout\" ><div id=\"pg-824-0\"  class=\"panel-grid panel-no-style\" ><div id=\"pgc-824-0-0\"  class=\"panel-grid-cell\" ><div id=\"panel-824-0-0-0\" class=\"so-panel widget widget_sow-editor panel-first-child panel-last-child\" data-index=\"0\" ><div\n\t\t\t\n\t\t\tclass=\"so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base\"\n\t\t\t\n\t\t>\n<div class=\"siteorigin-widget-tinymce textwidget\">\n\t<p>Eine Allergie (= \u00dcberempfindlichkeit) ist eine Erkrankung mit unterschiedlichsten Auswirkungen . Prinzipiell handelt es sich dabei um eine \u201c\u00fcberschie\u00dfende Reaktion des Immunsystems\u201c die sich auf vielf\u00e4ltige Art \u00e4u\u00dfern kann, jedoch f\u00fcr den Menschen nicht ansteckend ist.<br \/>\n10 bis 15 % aller Hunde so wird gesch\u00e4tzt haben eine Allergie. Diese werden von Pollen, Hausstaubmilben, Fl\u00f6hen und verschiedenen Futterbestandteilen ausgel\u00f6st und \u00e4u\u00dfern sich etwa in Form von Juckreiz, Atemnot und Durchfall.<br \/>\nF\u00fcr die richtige Therapie ist jedoch zun\u00e4chst einmal eine korrekte Diagnose wichtig.<\/p>\n<p>Generell lassen sich drei Arten von Allergien unterscheiden:<\/p>\n<h2>Atopische Dermatitis:<\/h2>\n<h4>Reaktion auf Gr\u00e4ser und Co.<\/h4>\n<p>Bei der atopischen Dermatitis etwa reagieren die Tiere auf saisonale Belastungen wie Gr\u00e4ser, Roggen, Beifu\u00df etc. oder st\u00e4ndige \u201cSt\u00f6renfriede\u201d wie Milben (z.B. Hausstaubmilben) ganzj\u00e4hrig allergisch. Die Ursache und Entstehung der Erkrankung ist, wie bei der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Atopisches_Ekzem\">Atopischen Dermatitis<\/a> des Menschen, noch nicht vollst\u00e4ndig aufgekl\u00e4rt.<\/p>\n<h5>Die Symptome beim Hund:<\/h5>\n<p>Er beginnt sich \u00fcberm\u00e4\u00dfig die Pfoten zu schlecken oder reibt sich auf Grund des Juckreizes im Gesicht den Kopf am Tisch oder an einer Bank.<\/p>\n<p>Katzen wiederum schlecken \u2013 meist unbeobachtet \u2013 ihr Fell, was sogar bis zum Fellverlust f\u00fchren kann.<\/p>\n<p>Zu diesem Juckreiz kommen dann meistens noch l\u00e4stige Sekund\u00e4rinfektionen. Diese sollten vor der Therapie der eigentlichen Allergie behandelt werden.<\/p>\n<p>Diagnostiziert wird die Allergie \u2013 wie beim Menschen \u2013 mittels Hautallergietests und Blutabnahmen. Therapiem\u00f6glichkeiten sind \u2013 wenn m\u00f6glich \u2013 die Vermeidung des Allergens, B\u00e4der, Antibiotika, Cortison oder eine Injektionskur (Hyposensibilisierung), die auf eine Erfolgsquote von rund 70 Prozent kommt.<\/p>\n<p>Diese muss allerdings ein Leben lang beibehalten werden, da die Allergie als solche nicht heilbar ist.<\/p>\n<h4>Flohallergien<\/h4>\n<p>Bei der Flohallergie ist die Erkrankung meist auf den hinteren Teil des Hundes und den Schwanzansatz beschr\u00e4nkt. Die Fl\u00f6he selbst sind zwar meist nicht zu sehen, daf\u00fcr aber der Flohkot. Therapie: Konsequente Flohvermeidung, was allerdings nicht so einfach ist. Schon ein Flohbiss reicht zur Ausl\u00f6sung der Beschwerden.<\/p>\n<h4>Futtermittelallergien:<\/h4>\n<p>Symptomatisch f\u00fcr Futtermittelallergien sind Juckreiz, sekund\u00e4re Hautinfektionen und die Beteiligung der Ohren des Tiers. Oft kommt es auch zu Durchfall und Erbrechen. Diagnostiziert kann diese Allergienart durch Blutallergietests sowie Eliminations- und Provokationsdi\u00e4ten beim Tier. Therapie auch hier: Vermeidung des jeweiligen Futterbestandteils.<\/p>\n<\/div>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Allergie (= \u00dcberempfindlichkeit) ist eine Erkrankung mit unterschiedlichsten Auswirkungen . Prinzipiell handelt es sich dabei um eine \u201c\u00fcberschie\u00dfende Reaktion des Immunsystems\u201c die sich auf vielf\u00e4ltige Art \u00e4u\u00dfern kann, jedoch f\u00fcr den Menschen nicht ansteckend ist. 10 bis 15 % aller Hunde so wird gesch\u00e4tzt haben eine Allergie. 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